Was sind Meridian-Energie-Therapien?

Es gibt drei Therapieformen:

  1. Das Meridianklopfen
  2. Die Narbenentstörung
  3. Das Japanische Heilströmen

 

Zu 1: Das Meridianklopfen, wie es wirkt und warum?

Meridianklopfen ist das Einwirken auf das Meridiansystem durch kurzes Beklopfen der Meridian Anfangs-und Endpunkte in einer bestimmten Reihenfolge und gleichzeitiges Wiederholen bestimmter Formulierungen zum behandelten Thema. Dadurch werden Blockaden in den Meridianen aufgelöst. Durch das Auflösen der Blockade kommt es zur angestrebten Befreiung im Gemüt. Man kann danach ohne Gefühlsregung an das Geschehen denken, das die Angst oder Ähnliches ausgelöst hat, ohne das die Erinnerung daran, ausgelöscht ist.

Dem amerikanischen Autor Gerry Craig ist es zu verdanken, dass die an sich recht komplexe Methode der Meridian-Energie-Therapien vereinfacht dargestellt und Therapeuten sowie Selbstanwender verständlich zugänglich gemacht wurde. Er hat folgende Erklärung für die erstaunliche und rasche Wirkung dieser Therapie:

Denkt der Betroffene an ein angstauslösendes Thema, so entsteht auf dieser Gedankenlinie eine Art Kurzschluss. Durch das Ausformulieren dieser Angst und gleichzeitigem Beklopfen, kann dieser Kurzschluss praktisch aufgelöst werden. Die Lebensenergie (Chi) kann wieder frei fließen.

Das Meridianklopfen ist also als Heilbehandlung zu betrachten, die ursächlich wirkt.

 

Zu 2: Die Narbenentstörung:

Wenn Narben einen oder mehrere Meridiane unterbrechen, ist der Energiefluss gestört. Es kommt zur Unterversorgung mit Energie für die jeweils entsprechenden Organe oder dem zugeordnetem System. Ziel ist es, die Narben zu entstören, damit die Energie wieder frei fließen kann.

Blockierende Narben können das Meridianklopfen boykottieren. Das heißt, der Erfolg vom Meridianklopfen ist eventuell nicht von langer Dauer.

 

Zu 3: Das Japanische Heilströmen:

Japanisches Heilströmen stärkt die Meridiane und den Energiefluss.

Dafür werden Fingerspitzen auf Energiepunkte (EP) gelegt, die sich auf den Meridianverläufen befinden.

Diese 26 EP sind Akupunkturpunkte und fungieren als „Schaltstellen“. Durch ihre Stimulation, besonders wenn dies in bestimmter Abfolge geschieht, kann Heilenergie zielgerichtet gelenkt werden. Diese Methode nennt man Strömen. Alle Lebensfunktionen und Gefühlsregungen können über das Strömen dieser Punkte günstig beeinflusst werden.

Wie wird geströmt?

Dafür verwendet man die Fingerspitzen. Nach der Lagebeschreibung (für die EP)sucht man das Wirkzentrum. Dieses ist etwa 7 Zentimeter groß. Der EP antwortet bei den meisten Punkten mit deutlichem Schmerz. Hat man den Schmerzpunkt gefunden, reicht es, wenn die Fingerspitzen leicht darauf ruhen. 3-10 Minuten reichen schon aus, um den Funktionslevel dieses Punktes zu erhöhen. Soll eine Erkrankung behandelt werden, bleiben die Fingerspitzen bis zu 20 Minuten auf dem jeweiligen Punkt.

Das Japanische Heilströmen ergänzt das Meridianklopfen. Sind die Blockaden auf den Meridianen beseitigt, werden Diese durch das Strömen gestärkt.